29. Generalversammlung
im Hotel Zofingen vom 24. Februar 2026
Vor einem voll besetzten Saal eröffnete mit spürbarer Vorfreude der Präsident Roland Gremlich die 29. Generalversammlung pünktlich um 19:30 Uhr. Der Rückblick zeigte ein Jahr, das den Jazzclub weiter gestärkt hat: Über 100 Gäste pro Konzert im Durchschnitt, 169 Mitglieder und eine Jahresrechnung im Lot – ein deutliches Zeichen für ein Programm, das begeistert. Die 68 anwesenden Mitglieder genehmigten Jahresrechnung, Budget, Jahresbericht, Mutationen sowie den unveränderten Mitgliederbeitrag. Die Rechnung war zuvor von den Revisoren geprüft und bestätigt worden. Der Verein zählt aktuell 169 Mitglieder (Februar 2026). Eine Diskussion zur Schreibweise des Clubtitels wird der Vorstand an seiner nächsten Sitzung aufnehmen; eine Umsetzung ist frühestens 2027 möglich.
Die wichtigsten Beschlüsse:
Förderfonds beschlossen
Die Versammlung stimmte der Einrichtung eines Fonds zur Förderung junger Jazzmusikerinnen und -musiker in der Region Zofingen zu. Grundlage bildet eine einmalige Zuwendung der Stadt Zofingen über Fr. 3000.–, ergänzt durch eine Clubeinlage von Fr. 1000.–. (Nachwuchsfond Jazz - jazzclub-zofingen)
Neues Vorstandsmitglied
Stefan Wagner wurde in den Vorstand gewählt und übernimmt künftig die Vereinskommunikation, insbesondere die Berichterstattung über Konzerte sowie den Kontakt zur Presse.
Papier-Mitgliederkarte abgeschafft
Die Mehrheit der Mitglieder sprach sich für die Abschaffung der gedruckten Mitgliederkarte aus, was den administrativen Aufwand deutlich reduziert.
Um 20:00 Uhr schloss der Präsident die Versammlung und leitete zum musikalischen Teil mit den Hornbeats über.
Im Anschluss spielten die
Hornbeats
Die «Hornbeats» entführten uns auf eine musikalische Zeitreise. Die als kleinste Bigband bekannte Formation spielte wie die Grossen – nur persönlicher. Das liegt an jedem einzelnen Musiker und an der Seele der Band, wie sie Christine Kessler liebevoll nennen.
Die Reise begann in der Vergangenheit: Bereits mit dem allseits bekannten «In the Mood» fühlte man sich wie zuhause. Bei «B. R. Boogie» fingen die Beine von selbst an zu zucken, und «Moon River» versetzte uns direkt zu «Breakfast at Tiffany’s».
Tango- und Latin-Rhythmen führten abwechslungsreich durchs Programm. Ein Kenner musste bei «Chameleon» natürlich sofort an Herbie Hancock denken. Auch der swingende Hit «Mambo Jambo» des Mambo-Königs Dámaso Pérez Prado liess niemanden ruhig sitzen.
Beim letzten Stück vor der Pause zeigte die Band Humor: Aus «Night in Tunisia» des Jazzmusikers und Komponisten Dizzy Gillespie (ja genau, der mit den legendär aufgeblähten Backen!) wurde kurzerhand «Night in Zofingen» – eine charmante Verneigung vor dem Anlass.
Nach der Pause ging es ebenso schwungvoll weiter. Die Hornbeats präsentierten weiter bekannte Melodien, vor allem Perlen der klassischen Bigbands.
Wer kennt nicht «Take Five» von Paul Desmond (so liebe ich Saxophon!) oder den melodiösen Evergreen «Mr. Sandman»? Auch «My Way», untrennbar mit Frank Sinatra verbunden, durfte nicht fehlen.
Schliesslich führte die Zeitreise zu modernen Titeln wie dem jugendlichen «Havana» oder «Hello» – im geistigen Ohr sofort erkennbar, gesungen von Adele, der Oscar-, Golden-Globe- und sechzehnfachen Grammy-Gewinnerin.
Mit «Take the ‘A’ Train» und der Zugabe «Devil’s Pulpit» – für Saxophon-Fans: itchy fingers – verabschiedeten sich die Hornbeats und schlossen den Kreis ihrer musikalischen Reise.